Künzel Investments Blog

6 Vorteile, die ein Immobilieninvestment bereithält

von | 17.05.2022

Ob für die eigene Rente oder den Vermögensaufbau, immer mehr Anleger:innen investieren ihr Geld in Immobilien – und das nicht ohne Grund. Schließlich gelten sie als wertbeständige und lukrative Anlageform. Neben Steuerersparnis gibt es noch weitere Vorteile, die ein Immobilieninvestment lohnenswerten machen. Welche das sind, erfahren Sie hier. 

1. Immobilien als stabile Wertanlage

Immobilien stellen einen echten Wert dar, denn: Gewohnt wird immer. Auch wenn der Immobilienmarkt gewissen Schwankungen unterliegt, ist die Gefahr eines vollständigen Wertverlustes sehr gering. Ein entscheidender Faktor beim Immobilienkauf ist die Standortauswahl. Diese hat einen großen Einfluss auf die Wertsteigerung einer Immobilie. Eine Stadt beispielsweise mit einer guten Infrastruktur sowie einem großen Angebot an Arbeitsplätzen, Hochschulen und kulturellen Einrichtungen sorgt für einen stetigen Bevölkerungszuwachs. Je attraktiver ein Standort, desto höher die Nachfrage nach Wohnraum. Dadurch steigen die Miet- und Kaufpreise als auch die zu erwartende Rendite. 

Immobilieninvestment
Immobilieninvestment

2. Steuervorteile mit einem Immobilieninvestment

Wird die Immobilie als Kapitalanlage vermietet, bringt das erhebliche Steuervorteile mit sich. So können Sie Anschaffungskosten, Hausnebenkosten, Reparaturkosten und Kreditzinsen steuerlich geltend machen. Da bei der Abschreibung für Abnutzung (AfA) nur der Gebäudewert abgeschrieben wird, ist die Aufteilung des Kaufpreises auf Gebäude und Grund und Boden entscheidend. Immobilien, die vor 1925 errichtet wurden, sind zu 2,5 Prozent des Kaufpreises abzusetzen (Abschreibungszeitraum 40 Jahre). Ab Baujahr 1925 gelten 2 Prozent für einen Zeitraum von 50 Jahren. 

Ebenso können Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen, beispielsweise durch die Neueindeckung des Daches oder den Austausch der Heizungsanlage, steuerlich abgesetzt werden. Hier gilt allerdings die sogenannte 15-Prozent-Grenze. Bedeutet: In den ersten drei Jahren nach Erwerb der Immobilie, dürfen die Sanierungskosten nicht mehr als 15 Prozent der Anschaffungskosten betragen. Auch bei denkmalgeschützten Immobilien können die Sanierungskosten unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend gemacht werden. Darüber hinaus bietet sich Ihnen hinsichtlich Werbungskosten eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Steuerlast zu senken. Darunter fallen unter anderem Fahrtkosten zur Besichtigung der Immobilie sowie Kosten für die Mietersuche.

3. Immobilienvermögen für Generationen 

Was Sie in Ihrem Leben aufgebaut haben, soll später einmal Ihren Kindern gehören. Für viele Anleger:innen ein erstrebenswertes Ziel. Ein Immobilieninvestment bietet Ihnen die Möglichkeit, ein Erbe von Wert an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Vor allem die hohen Freibeträge bei der Schenkungssteuer sprechen für die Immobilienübertragung zu Lebzeiten. In der Regel erfolgt diese als sogenannte “vorweggenommene Erbfolge“. 

Je näher der Verwandtschaftsgrad zum Schenker, desto höher ist der Freibetrag.

Auf diese Weise profitieren Sie von erheblichen Steuervorteilen. 

4. Kredit wird mit Miteinnahmen getilgt

Beim Kauf einer Immobilie finanzieren Sie in der Regel einen Großteil des Kaufpreises in Form eines Annuitätendarlehens. Das bedeutet: Jeden Monat wird eine gleichbleibende Rate an die Bank gezahlt. Durch die Vermietung erhalten Sie eine zusätzliche Einnahmequelle anhand monatlicher Mietzahlungen. Die Einnahmen sind normalerweise gut kalkulierbar und können für die Tilgung des Kredits verwendet werden. Bestenfalls trägt sich die Immobilie von selbst, wenn die Höhe der Mieteinnahmen, die der Ausgaben entspricht. So lassen sich die laufenden Kosten durch die Miete decken. 

5. Immobilien als effektiver Inflationsschutz

Bei einer Inflation steigen Zinsen und Preise, während das Geld seine bisherige Kaufkraft verliert und der Wert sinkt. Immobilien bieten einen guten Inflationsschutz. Sie sind schwer zu replizieren, Bauplätze sind begrenzt und die Mieten passen sich der Inflation an. Grundsätzlich gilt: Steigt das allgemeine Preisniveau, erhöht sich die Miete sowie der Wert der Immobilie. Des Weiteren spielt auch die Auswirkung der Inflation auf die Schulden eine Rolle.

In den meisten Fällen werden Immobilien mithilfe eines Kredits von der Bank finanziert. Da es sich bei der Inflation um eine Geldentwertung handelt, wirkt sich das positiv auf die Schulden aus. Höhere Preissteigerungsraten, die in den Zinsen noch nicht berücksichtigt sind, helfen Schuldnern und benachteiligen Gläubiger. Auf diese Weise schrumpft der Kredit bei sinkendem Geldwert im Laufe der Zeit zusammen. 

6. Mit Immobilien im Alter vorsorgen

Im Alter allein auf die staatliche Rente zu setzen, birgt für viele Menschen ein zu hohes Risiko. Aus diesem Grund sind Immobilien zu einer beliebten Kapitalanlage geworden. Wenn Sie frühzeitig ein Immobilieninvestment beginnen, sind Sie im Alter schuldenfrei und verfügen über Eigentum, in dem Sie mietfrei wohnen. Alternativ bietet sich Ihnen die Möglichkeit der Vermietung, wodurch Sie ein passives Einkommen generieren. 

Immobilien, ein lohnenswertes Investment.

Timotheus Künzel

Im Vergleich zu anderen Anlageformen stellen Immobilien eine lohnenswerte finanzielle Absicherung fürs Alter sowie einen guten Einstieg für ambitionierte Anleger:innen dar. Wer mögliche Risiken von vornherein berücksichtigt, seine finanziellen Mittel fest im Blick hat

und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, dem steht einem erfolgreichen Immobilieninvestment nichts mehr im Wege.